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Gratuliert wurde mit Orgel, Posaune
und mit vielen, vielen
gut
geschulten Stimmen.
gast / Eine Mischung aus
Orgel- und Posaunenklängen sowie den zahlreichen Stimmen der acht
Schneider-Chöre erfüllte am Sonntagabend die Geisweider Talkirche.
Anlass für diese musikalische Demonstration war die 40-jährige
Chorleitertätigkeit von Musikdirektor FDB Gerhard Schneider, zu dessen
Ehre ein Chor- und Solistenkonzert zur Vorweihnachtszeit ausgerichtet
wurde.
Neben zahlreichen Freunden der Chormusik hatten sich stellv. Landrat
Jürgen Althaus und Altbürgermeister Ulf Stötzel eingefunden. In
seiner Laudatio würdigte der Vorsitzende des Chorverbandes Siegerland,
Hans-Jürgen Korstian, das Wirken Gerhard Schneiders als Chorleiter,
seine 15-jährige Verbandschorleitertätigkeit und sein Engagement im
Chorverband NRW, wo er als Vertreter der Landes-Chorleiter auch die
Fachberatung von D-Maßnahmen verantwortet. Hans Jürgen Korstian:
„Gerhard Schneider hat in den zurückliegenden 40 Chorleiterjahren die
Kulturarbeit in unserer Region vorbildlich unterstützt, das lokale
Umfeld sozial bereichert und durch gezielte Chorerziehung und markante
Musikgestaltung in unserer Chorszene Spuren hinterlassen. Ich danke
ihm für sein Engagement.“ Grußworte sprachen auch stellv.
Bürgermeister Jens Kamieth und Pastorin Almuth Schwichow.
Musikalisch eröffnet wurde
die Veranstaltung von Kantor Günter Drucks mit dem von Johann
Gottfried Walther geschaffenen „Orgelkonzert in F-Dur“ (nach.
Albinoni), wobei der Organist auf hohem Niveau feierlich, feinsinnig
und kraftvoll agierte und der Königin der Instrumente zur großen
Freude der Gäste in dem vollbesetzten Gotteshaus eine beachtliche
Klangfülle entlockte.
Dieser überwältigenden Vorstellung folgte der Gemischte Chor Concordia
Burbach mit dem Lied „Lobe den Herren“. „Schmückt den Saal“,
„Weihnachtsfrieden“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ boten der GV
Concordia Frohsinn 1868 Klafeld und der Gemischte Chor Concordia
Bürbach überzeugend und gut motiviert im Anschluss dar.
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Der Sopranistin Afsaneh Sadeghi
gelang nach diesen Chordarbietungen, begleitet am Klavier von Prof.
Klaus Michael Leifeld, mit dem Werk „Weihnacht, Weihnacht“ (Nico
Dostal) und dem hingebungsvoll interpretierten „Ave Maria“ (Giulio
Caccini) eine großartige Vorstellung, wobei sich ihre hinreißende
Stimme ebenso mühelos entfaltete wie bei den später vorgetragenen
Werken „Maria Wiegenlied“ (Max Reger) und „Stille Nacht“.
Die Frauenchöre des Weißtaler MGV und des Morsbacher Singkreises
erfreuten bei ihrem gemeinsamen Auftritt, begleitet am Klavier von
Kantor Günter Drucks, ebenfalls mit weihnachtlicher Chorliteratur und
verbreiteten mit den Liedern „Heilige Nacht“, „Pie Jesu“, „Lascia
ch‘io pianga“ und „Panis angelicus“ eine andachtsvolle Stimmung, wobei
Simone Deneke als Solistin einen guten Eindruck hinterließ.
Mit fetzigen Jazz-Rhythmen begeisterte im Anschluss der Bläserchor der
Freien Ev. Gemeinde Geisweid unter der Leitung von Helmut Schnell,
wobei die Titel „Just A Closer Waik“ und „Gospel Train“ das Auditorium
mitrissen und der besinnliche Titel „Dancing With The Angels“ einen
tiefen Eindruck hinterließ, vorgetragen von Musikern, die ihre
Instrumente beherrschen. Johann Christoph Friedrich Bachs Variationen
über „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ gestalten sich zu einem
musikalischen Leckerbissen, wenn sie von einem Kantor wie Günter
Drucks an der Orgel zum Vortrag kommen. So auch in diesem Konzert, wo
der Meister an diesem beeindruckenden Instrument einmal mehr eine
Kostprobe seines Könnens gab.
Als starker Klangkörper entpuppten sich zum Schluss die als Block
auftretenden Männergesangvereine Weißtal, Bichelbacher Sangesfreunde,
Westfalia Gernsdorf und Freude Grissenbach. Sie schufen mit den
kraftvoll vorgetragenen Liedern „Du hohe Himmelskönigin“, begleitet
von der überragenden Sopranistin Afsaneh Sadeghi, „Es kommt ein Schiff
geladen“, „Gloria in excelsis deo“ und den zu Herzen gehenden Titeln
„0 Holy Night“ und „Transeamus“ eine vorweihnachtliche Atmosphäre.
Das am Schluss von allen Mitwirkenden und der großen Zuhörerschar
gemeinsam gesungene Lied „Weihnacht, wie bist du so‘ schön“ setzte
einen würdigen Schlusspunkt unter die von Gerhard Schneider geleitete
Veranstaltung und gab den Teilnehmern das Gefühl, etwas Besonderes
erlebt zu haben. Durch das Programm führte der Vorsitzende des GV
Klafeld, Rudolf Stähler.
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